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Praxisbeispiele

Karrieremesse digitalisieren: Praxisbeispiel TECONOMY

von Phil Zoechner ·

Wie die TECONOMY Leoben mit Konvio den Schritt zur digitalen Messeverwaltung gemacht hat.

Das Problem: Karrieremessen laufen noch wie vor 10 Jahren

Karrieremessen gehören zu den wichtigsten Recruiting-Events in der DACH-Region. Jedes Jahr treffen tausende Besucher auf hunderte Unternehmen. Ob an Universitäten, in Messehallen oder in Kongresszentren: Für Veranstalter sind sie aufwendig zu organisieren. Für Aussteller sind sie einer der direktesten Wege zu neuen Kontakten und Talenten.

Die Organisation dahinter? Meistens noch analog.

Excel-Tabellen für die Ausstellerverwaltung. Jeder Aussteller eine Zeile, jede Änderung eine manuelle Anpassung. Wer welchen Stand gebucht hat, wer schon bezahlt hat, wer noch ein Logo nachliefern muss. Das alles in einem Dokument, das zwischen drei Organisatoren per E-Mail hin- und hergeschickt wird. Versionskonflikte inklusive.

PDF-Pläne, die nach jeder Standänderung neu exportiert werden müssen. Ein Aussteller muss stornieren, ein neuer rückt nach, zwei wollen ihre Standplätze tauschen. Jedes Mal: Datei öffnen, anpassen, exportieren, verschicken. Am Messetag selbst ist der gedruckte Plan oft schon veraltet, bevor die ersten Besucher kommen.

Und der Kontakt zwischen Ausstellern und Besuchern? Passiert am Stand, im Gespräch. Aber danach? Keine Kontaktdaten, kein strukturierter Rückkanal. Aussteller hoffen, dass sich interessierte Besucher nach der Messe von selbst melden. Viele tun es nicht. Gute Gespräche versanden, weil es keinen einfachen Weg gibt, den Kontakt mitzunehmen.

Und am Ende die Frage: Hat sich das gelohnt? Wie viele Besucher waren an welchem Stand? Welche Zielgruppen waren vertreten? War der Aufwand gerechtfertigt? Keine Daten, keine Antwort. Der Bericht an das Team oder die Geschäftsführung bleibt vage: "Es war gut besucht."

Das ist kein Einzelfall. Die meisten Karrieremessen in der DACH-Region arbeiten mit genau diesem Setup. Nicht weil es funktioniert, sondern weil es "immer so war." Die Alternative zur Messeorganisation mit Excel hat bisher gefehlt.

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Warum bestehende Tools oft nicht passen

Es gibt durchaus Software für Messemanagement. Große Plattformen, gebaut für internationale Fachmessen mit tausenden Ausstellern und Millionenbudgets.

Das Problem: Diese Lösungen sind für einen anderen Einstieg gedacht. Lange Vertragslaufzeiten, monatelange Implementierung, Preismodelle, die für eine Karrieremesse mit 50 bis 100 Ausstellern nicht aufgehen. Bevor man überhaupt das erste Ausstellerprofil anlegt, stehen Wochen der Konfiguration und Schulung an.

Was viele Veranstalter brauchen, ist ein schneller Einstieg. Ein System, das sofort funktioniert, ohne eigenes Projektteam für die Einführung. Etwas, das in Tagen läuft, nicht in Monaten. Und das ein Organisationsteam ohne IT-Abteilung selbst bedienen kann. Mehr als Excel und PDF, aber ohne die Einstiegshürde einer Enterprise-Plattform.

Die Ausgangslage: TECONOMY Leoben

Die TECONOMY Leoben ist eine der größten Karrieremessen an einer österreichischen Universität. Über 1.000 Besucher, mehr als 70 Aussteller, organisiert von einem ehrenamtlichen Team der IAESTE Leoben an der Montanuniversität.

Die Herausforderungen sind typisch für Karrieremessen dieser Größe: Aussteller koordinieren, Standpläne pflegen, Kontaktaustausch ermöglichen, am Messetag den Überblick behalten.

Das Team wollte den nächsten Schritt machen. Weg von Excel und PDF, hin zu einer Plattform, die Ausstellerverwaltung, Messeplan und Kontaktaustausch an einem Ort vereint. Ohne monatelanges Projekt, ohne IT-Expertise. In Tagen einsatzbereit.

Die Lösung: Konvio als digitale Messeplattform

Konvio wurde für genau diesen Anwendungsfall gebaut: Karrieremessen und Fachmessen, die eine digitale Infrastruktur brauchen, ohne monatelange Implementierung. Eine Messemanagement Software, die auf die Bedürfnisse kleiner und mittelgroßer Veranstalter zugeschnitten ist.

Für die TECONOMY Leoben umfasste der Einsatz drei Kernbereiche:

1. Digitale Ausstellerverwaltung

Jeder Aussteller erhielt ein eigenes Profil in Konvio. Kontaktdaten, Standnummer, Logo. Alles an einem Ort, jederzeit aktuell. Organisatoren müssen keine Excel-Listen mehr per E-Mail verschicken oder Änderungen manuell zusammenführen. Jede Aktualisierung ist sofort für das gesamte Team sichtbar.

Das Ausstellermanagement wird damit vom Engpass zur Routine. Statt "Wer hat die aktuelle Version?" heißt es: "Es gibt nur eine Version, und die ist immer aktuell."

2. Interaktiver Messeplan

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Statt eines statischen PDF-Plans bekamen Besucher einen interaktiven digitalen Messeplan. Aussteller suchen, filtern nach Branche, favoritisieren, direkt zum Stand navigieren. Auf dem Smartphone, ohne App-Download.

Für Organisatoren löst das ein konkretes Problem: Standänderungen in Echtzeit aktualisieren, ohne ein neues PDF zu verschicken. Kein Nachdruck von Plakaten. Kein "der Plan an der Wand stimmt nicht mehr." Der Messeplan ist immer aktuell, weil er digital ist.

Für Besucher bedeutet es: gezielt die Aussteller finden, die relevant sind. Nicht den gesamten Plan studieren und hoffen, den richtigen Stand zu finden. Stattdessen filtern, suchen, direkt hingehen.

3. Digitaler Kontaktaustausch per QR-Code

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Besucher und Aussteller tauschen Kontaktdaten über QR-Codes aus. Am Stand scannen, fertig. Beide Seiten haben den Kontakt sofort digital. Das löst ein Problem, das Karrieremessen seit Jahren haben: Gute Gespräche am Stand, aber kein einfacher Weg, den Kontakt danach fortzusetzen.

Das verändert die Nachbereitung der Messe grundlegend. Bisher war der Ablauf: Gute Gespräche am Stand, aber danach? Warten, ob sich jemand meldet. Kein strukturierter Rückkanal, keine Kontaktdaten, kein Follow-up. Mit dem digitalen Austausch haben beide Seiten den Kontakt sofort. Aussteller können nach der Messe aktiv nachfassen, statt passiv zu hoffen; Besucher haben einen direkten Draht zu der Person, mit der sie auf der Messe gesprochen haben, ohne physische Visitenkarten zu sammeln oder online nach der Person suchen zu müssen.

Die Kontaktdaten werden nach dem Zero-Knowledge-Prinzip ausgetauscht. Der Server vermittelt, sieht aber die Inhalte nie im Klartext. Datenschutz ist Teil der Architektur, kein Zusatzfeature. Für Messen in der DACH-Region, wo DSGVO-Konformität nicht optional ist, ein entscheidender Punkt.

Die Ergebnisse

  • 1.000+ Besucher nutzten die digitale Plattform

  • 70+ Aussteller waren mit eigenen Profilen in Konvio vertreten

  • Rund 20 digitale Kontakte wurden über den QR-Code-Austausch erfasst. Für den ersten Einsatz ohne Bewerbung, ein vielversprechender Anfang, der zeigt, dass das Feature angenommen wird, wenn es einmal bekannt ist.

  • Setup in Tagen, nicht Monaten: Die gesamte Plattform war innerhalb weniger Tage einsatzbereit

  • Kein App-Download nötig: Alles läuft im Browser, auf jedem Gerät

Die Verteilung war einfach: Ein QR-Code auf den Messekatalogen, ein Link per E-Mail an die Teilnehmer. Fertig. Keine Installation, keine Registrierungshürde.

Das ist ein Punkt, den viele Veranstalter unterschätzen: Die beste Technologie bringt nichts, wenn die Besucher sie nicht nutzen. Je niedriger die Einstiegshürde, desto höher die Akzeptanz. Ein Link im Browser ist die niedrigste Hürde, die es gibt.

Der Beweis: TECONOMY Linz bestätigt das Modell

Wenige Wochen nach Leoben kam die Anfrage von der TECONOMY Linz. Kurzfristig, wenige Tage vor der Messe. Kein langer Vorlauf, kein Projektplan. Die Frage war: Geht das?

Konvio war innerhalb kürzester Zeit live. Keine Custom-Entwicklung, keine Workarounds. Das gleiche System, ein anderer Standort. An der Johannes Kepler Universität Linz, mit einem anderen Team, unter Zeitdruck.

Das ist der entscheidende Punkt, wenn man eine Karrieremesse digitalisieren will: Die Lösung muss wiederholbar sein. Was in Leoben funktioniert, muss auch in Linz funktionieren. Ohne wochenlange Anpassung, ohne Spezialwissen, ohne IT-Abteilung.

Für Organisatoren heißt das: Man muss nicht bei null anfangen. Man muss nicht monatelang evaluieren, implementieren, schulen. Man kann die Messe digitalisieren und trotzdem am nächsten Donnerstag live sein.

Was Organisatoren daraus lernen können

Wer eine Karrieremesse digitalisieren will, muss nicht alles auf einmal umstellen. Es geht nicht darum, den gesamten Prozess von heute auf morgen zu verändern. Es geht darum, mit den Hebeln anzufangen, die den größten Effekt haben.

Drei Bereiche, die sofort wirken:

Erstens: Ausstellerverwaltung zentralisieren. Weg von E-Mail und Excel, hin zu einem System, in dem alle Informationen an einem Ort liegen. Aussteller verwalten, Stände zuweisen, Profile pflegen. Ein System, das alle im Team sehen können, statt eine Datei, die einer verwaltet.

Zweitens: Den Messeplan digital machen. Besucher erwarten, dass sie auf dem Smartphone nachschauen können, wo ein Aussteller steht. Sie wollen filtern, suchen, navigieren. Ein PDF kann das nicht leisten. Ein interaktiver Messeplan schon.

Drittens: Den Kontaktaustausch digitalisieren. Der Kontakt zwischen Aussteller und Besucher ist der eigentliche Wert einer Messe. Aber bisher bleibt nach dem Gespräch am Stand oft nichts Greifbares übrig. Aussteller warten, ob sich jemand meldet. Viele tun es nicht. Wenn der Kontakt dagegen digital erfasst wird, können beide Seiten nachfassen. Und wenn Aussteller nach der Messe wissen, mit wem sie gesprochen haben, kommen sie im nächsten Jahr wieder. Das ist das stärkste Argument für die Wiederbuchung.

Häufige Bedenken bei der Digitalisierung

Wer zum ersten Mal darüber nachdenkt, eine Karrieremesse zu digitalisieren, hat oft ähnliche Fragen:

"Unser Team ist ehrenamtlich, wir haben keine IT-Kapazitäten." Genau dafür ist Konvio gebaut. Die TECONOMY Leoben wird von einem ehrenamtlichen Team organisiert. Kein IT-Team, kein Budget für monatelange Projekte. Wenn es dort funktioniert, funktioniert es auch mit Ihrem Team.

"Unsere Aussteller sind nicht technisch." Der Kontaktaustausch per QR-Code funktioniert mit jedem Smartphone und jedem Browser. Kein App-Download, keine Registrierung. Ein Scan, fertig.

"Wir wollen nicht alles auf einmal umstellen." Muss man auch nicht. Man kann mit dem digitalen Messeplan anfangen und den Kontaktaustausch im nächsten Jahr dazunehmen. Oder umgekehrt. Die Bereiche funktionieren einzeln und zusammen.

Fazit

Die TECONOMY Leoben hat gezeigt, dass eine Karrieremesse in wenigen Tagen digitalisiert werden kann. Im Echtbetrieb mit über 1.000 Besuchern und 70+ Ausstellern. Organisiert von einem ehrenamtlichen Team, ohne IT-Abteilung und ohne monatelanges Projekt.

Die TECONOMY Linz hat wenige Wochen später bestätigt, dass das Modell wiederholbar ist. Kurzfristig, an einem anderen Standort, mit einem anderen Team.

Konvio wurde von einem Messeorganisator gebaut, der selbst über 20 Karrieremessen organisiert hat. Die Probleme, die Konvio löst, sind keine theoretischen Szenarien. Es sind die Probleme, die jeder Organisator kennt, der einmal eine Karrieremesse mit Excel, PDF und Papier organisiert hat.

Wer seine nächste Karrieremesse digital aufstellen will, kann sich das System unverbindlich ansehen.

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